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Rundgang durch das Heim

Um auf die Toilette zu kommen, muss man über eine eingetretene Türe klettern …
Die Klos wurden seit Jahr und Tag nicht geputzt.
Müll und defekte Spülungen.
Tropfende Wasserhähne, kaputte Spiegel …
Hier sollen sich die Bewohner waschen?
Diese drei Duschen müssen sich 50-100 Bewohner teilen, Männer, Frauen und Kinder. Jeder kann jederzeit reinlaufen und zusehen, wie sich Frau duscht.
Die Decken sind grün mit Moos und Schimmel bewachsen.
Die Kleider darf man sogar auf den nass-seifigen Stuhl legen.
Sanitäranlagen dienen als Abstellkammern.
Die Heizung muss als Schuhablage dienen.
"Bitte Schuhe abstreifen", ein schlechter Scherz aus vergangenen Zeiten.
In den Fluren zu den Zimmern …
An den Wänden im Treppenhaus befinden sich rassistische Schmierereien und Hakenkreuze. Jeder kann das Haus tagsüber betreten …
Wichtige Hinweise sind nur auf deutsch verfasst (in der wohl einzigen Sprache, die von den Bewohnern weder gesprochen noch verstanden wird).
Der Flur zu weiteren Zimmern …
Hier wird gekocht. Es findet sich keine Ecke, die den Lebensmittelvorschriften in der Gastronomie entsprechen würde. Es sind ja keine Menschen, sondern Flüchtlinge …
Müllhalde in der Küche.
"Infektionsherd" für 200 Asylsuchende.
Wände, Heizung, alles klebt - Es gibt keine Putzmittel! Etwa von den 40 Euro kaufen?
Weizenmehl auf zentimeter-dickem Dreck.
Es stinkt als wären hier Tote gelagert worden.
Das ganze Heim ist ein staatlicher Psycho-Terror zur Abschreckung!
In diesen Räumen und Küchen sollen Kinder spielen und aufwachsen?
Raum zum Kleider Trocknen …
Gemeinschaftsraum mit Billardtisch, ohne Kugeln und Queues …
Helfen Sie uns, wir sind Menschen! Vielen Dank!