nav
Zürich, im Februar/März 2009

Sponsorenaufruf

Solche Ausstellungen kosten auch immer ein Stange Geld.

Auf der Suche nach Sponsoren für die Fotoausstellung bin ich dann auf die Idee gekommen, dass viele kleine Beiträge auch einen grossen Batzen geben. Und so stütze ich mich auf euch und eure Solidarität, auf das gute Projekte verwirklicht werden können.

Du kannst die Ausstellungen auf zweierlei Möglichkeiten direkt finanziel unterstützen. Entweder durch einen finaziellen Beitrag, oder in dem du ein Bild oder auch mehrere kaufst.

Für eure Überweisung auf: Postkonto: 80-77937-1, Florian Aicher, 8055 ZH, bedanke ich mich.

Bei Mitteilungen bitte angeben: "Ausstellung09"

Mit bestem Dank und herzlichen Grüssen

Florian Aicher

Liebe Freunde,

wir stecken mitten in der Weltwirtschaftskrise. Grund genug eine neue Fotoausstellung zum Thema Wirtschaftskrise und ihre Auswirkungen auf die schweizer Arbeiterschaft zu machen.

"Krise, mir händ doch scho fürd gwün zahlt!"

Bild; Eine freundliche Spielrunde: Die Ospels, Ackermänner & Dougans beim Arbeitsplatzpoker

Diese Fotoausstellung ist eine "kulturpolitische" Aktion. Sie stellt sich gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf die Bevölkerung und die Werktätigen. Sie kritisiert offen das Spiel mit unseren Arbeitsplätzen um Maximalprofite.

Satirisch stellt sie die Krise anhand von "schweizerischen" Beispielen, sowie der Krisenintervention der Regierung zugunsten der UBS und Co. dar.
Die leittragenden der Krise sind die Menschen, die ihr Leben lang für die Profite anderer schuften müssen. Weltweit sind weit über 50 Mio. Menschen aufgrund der Folgen der Krise entlassen worden und täglich werden es mehr.
Während auf der einen Seite die massive Überproduktion herrscht, es beispielsweise haldenweise Autos gibt, sind auf der anderen Seite dringend benötigte Dinge, wie Wohnraum, Altenheimplätze, Kinderbetreuungsplätze etc. hier Mangelware.
Während für die grossen Konzerne und Finanzinstitute 1000ende Milliarden zur Verfügung gestellt werden, sollen den durch die Krise Entlassenen die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes gekürzt werden, "die Kassen seien nun ja leer".

Die Wurzeln der Krise liegen im System selbst. Wir brauchen eine Gesellschaft in dem der Mensch und nicht der Profit im Mittelpunkt steht.

Anstelle von grossen Politikern und Wirtschaftskapitänen, haben in der Fotoausstellung die einfachen Kollegen das Wort. Sie stehen im Mittelpunkt und sagen in kurzen Statements wo ihnen der Schuh drückt, wie sich die Krise auf sie auswirkt und was sie dazu denken. Die Portraits sind zum grossen Teil von Industriearbeitern. Untermalt wird die Ausstellung mit Fotos von Kundgebungen gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf dem Rücken der Bevölkerung.

Die Ausstellung wird unterstützt von der RASK/Comedia, Gewerkschaft Unia und vom Zürcher 1-.Mai-Komitee.

Giovanni, Polymechaniker: "Das Leben ist ein Kampf, ich hasse die Ungerechtigkeit, deshalb werde ich mein Lebenlang kämpfen!"

Sirko, Maschineneinrichter: "nur die Reichen werden immer reicher und der "Mittelstand"?