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Fotoausstellung zum 1.Mai

"ohni ois lauft nüüt!"

von Florian Aicher

"ohni ois lauft nüüt!" zeigt; es gibt die Arbeiter in der Schweiz. Mit der teilweisen Verlagerung in Dienstleistungsbetriebe hat sich nur die Tätigkeit der Arbeiter geändert, nicht aber ihre Lohnabhängigkeit und ihre Ausbeutung.
25 000 Menschen arbeiten beispielsweise heute in der Schweiz in Call-Centern. Hier entsteht ein Billiglohnsektor in dem zumeist Teilzeit gearbeitet wird. Teilweise nicht mal die Arbeitsrechte nach Obligationsrecht eingehalten werden. Eine gewerkschaftliche Organisierung fehlt meist in der noch relativ jungen Branche.
Mit dem Pflegebereich, wo Spitäler privatisiert werden sollen und zum Bestandteil internationaler Monopole werden, findet auch in diesem Bereich eine "internationale Proletarisierung" der arbeitenden statt.
Die Fotoausstellung zeigt Portraits von Arbeiterinnen und Arbeitern in der Schweiz. Sie will das antiquierte Bild des Arbeiter, welches noch so in manchen Köpfen herum spuckt, auf den stand der Zeit bringen.
Untermalt sind die Portraits mit Impressionen vom Bauarbeiterstreik in Zürich, vom April 2008 und vom Streik im Officina in Bellinzona.

Florian Aicher

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